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Renaissance Architecture – A Digital Anthology of Heinrich von Geymüller

Geymüller hat durch seine architekturhistorischen Arbeiten die wissenschaftliche Erforschung der Renaissancearchitektur auf eine neue Basis gestellt und für zentrale Fragen und Themen dieses Fachbereichs bis heute gültige Grundlagen erstellt.

Der wesentliche methodologische Beitrag Geymüllers lässt sich ganz knapp folgendermaßen zusammenfassen:

  1. Die Einbeziehung von Architekturzeichnungen in die Bauforschung sowie die Entwicklung von Methoden, diese Quellen zu studieren.
  2. Die möglichst originalgetreue Wiedergabe dieser Entwurfsdokumente durch Faksimiles.
  3. Die Visualisierung der den Entwurfszeichnungen zu Grunde liegenden Projekte und Vorstellungen.


Der umfangreiche Nachlass besteht aus unterschiedlichsten Materialien die die vielfältigen Interessensgebiete und die umfassenden Quellenkenntnis des Architekturhistorikers belegen. Die Sammlung enthält handschriftliche Notizen, Skizzen, Manuskripte, Kopien und Exzerpte aus Archiven, Fotografien, Druckgrafiken, Korrekturfahnen sowie großformatige Architekturzeichnungen und umfangreiche Korrespondenzen. Unter den größtenteils prominenten Briefpartnern befinden sich illustre Persönlichkeiten wie Jacob Burckhardt, Aby Warburg, Heinrich Wölfflin, Gustave Moreau und viele andere.

Die für die Digitalisierung ausgewählten Themenbereiche betreffen:

  1. Die Entwürfe für den Neubau von St. Peter in Rom
  2. Das sog. „Toscanawerk“ (Die Architektur der Renaissance in Toscana)
  3. Du Cerceau und die Baukunst der Renaissance in Frankreich
  4. Das Projekt eines „Thesaurus“ (eine umfangreich und systematische Sammlung architekturbezogener Abbildungen)
  5. Fragen zur Theorie und Praxis der Denkmalpflege


Das Datenmodell für die digitale Zugänglichkeit soll sich nicht auf das archivalische Material beschränken sondern Kontextualisierungen ermöglichen und auch chronologische, biografische, topografische sowie forschungsgeschichtliche Zusammenhänge sichtbar machen.

 

Projektleitung:

Ao. Univ.-Prof. Dr. Josef Ploder

MitarbeiterInnen:

Mag. Christoph Breser

Pia Watzenböck, BA

Dipl. Ing. Stefan Zedlacher

 

Projektleitung

Ao.Univ.-Prof.i.R. Dr.phil.

Josef Ploder

Institut für Kunstgeschichte

Universitätsplatz 3/II
8010 Graz


Mehr Infos

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