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Geschichte des Instituts

Das Grazer Institut für Kunstgeschichte blickt auf eine lange Geschichte zurück, deren letztes Ereignis noch ganz aktuell ist:

Im Dezember 2013 konnte Sabine Flach als renommierte Professorin für Moderne und Gegenwartskunst gewonnen werden. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem Kunst- und Medientheorie des 20. und 21. Jahrhunderts, Bildwissenschaften und -theorie, Epistemologie und Methodologie der Gegenwartskunst sowie Forschungen im Bereich der (Natur-)Phänomenologie und Aisthesis, zu Fragen der Raum-Konstellation und Raum-Vorstellungen in der Kunst, Epistemologie und Ästhetik des visuellen Denkens, das Wissen der Kunst sowie zu Theorien des Embodiment. Sabine Flach hat zudem den Institutsvorstand inne und kümmert sich intensiv um einen Austausch zwischen dem Institut in Graz und der School of Visual Arts in New York.

Mit der zweiten Professur am Institut ist seit 2008 Edgar Lein als Professor für die Kunst der Frühen Neuzeit betraut. Er trat damit die Nachfolge von Götz Pochat an. Zu seinen Forschungsbereichen zählen die Kunst der Frühen Neuzeit in Italien, Deutschland und Österreich, die Skulptur des 15.-18. Jahrhunderts sowie die Materialikonographie. Auch er fördert die internationale Vernetzung des Grazer Instituts und betreut den Kontakt mit der Abteilung für Kunstgeschichte der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Maribor sowie mit dem France Stele Institut für Kunstgeschichte des Forschungszentrums der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Ljubljana.

Die außerordentlichen Universitätsprofessoren Josef Ploder und Margit Stadlober ergänzen mit ihren Schwerpunkten die Forschung am Institut. Zu Josef Ploders Bereichen gehören Architekturgeschichte und Film. Als Heinrich von Geymüller-Experte leitet er das vom Austrian Centre for Digital Humanities der Österreichischen Akademie der Wissenschaften geförderte Projekt "Renaissance Architecture - A Digital Anthology of Heinrich von Geymüller", das den Nachlass des Architekturhistorikers Heinrich von Geymüller einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen soll.

Margit Stadlober ist Kennerin der Kunst des Donaustils, der Landschaftsmalerei und der regionalen Kunstgeschichte. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit der Kunst des Mittelalters, der deutschen Renaissance sowie des 19. Jahrhunderts und ist Leiterin der Forschungsstelle Kunstgeschichte Steiermark, die als eine Art Schnittstelle zwischen Universität, Wirtschaft und Gesellschaft im Jahr 1999 gegründet wurde.

Die Wurzeln des heutigen Instituts reichen bis ins ausgehende 19. Jahrhundert zurück. Seit den Jahren 1891/92 gab es in Graz eine Lehrkanzel für Kunstgeschichte und Kunstarchäologie, damals noch in der alten Universität in der Bürgergasse 2 beheimatet. Unter dem ersten Ordinarius, Josef Strzygowski, fand 1895 die Übersiedelung in den zweiten Stock des neuen Hauptgebäudes statt, in dem sich das Institut noch heute befindet. Als Professoren folgten Hermann Egger und Wilhelm Suida. Ersterer schuf innerhalb des Instituts zwei Abteilungen, nämlich die stadtrömische Abteilung und die topographische Abteilung für Steiermark und Kärnten, welche die "Beiträge zur Kunstgeschichte Steiermarks und Kärntens" sowie die "Kunstdenkmäler der Steiermark" herausgab. Die Lehrkanzel Eggers (bis 1946) übernahm 1949 Wladimir Sas-Zaloziecky, dem nach längerer Vakanz Heinrich Gerhard Franz (1962 - 1986) folgte. Franz zeichnete sich unter anderem als Kenner der süddeutschen und böhmischen Barockarchitektur und der außereuropäischen Kunst aus. Auf Franz folgte 1987 Götz Pochat, der sich unter anderem der Geschichte der Ästhetik, der Kunsttheorie und der Verwendung des Symbolbegriffs in der Kunst widmete. Von 1989 bis 2013 hatte Johann Konrad Eberlein neben Pochat die zweite Professur inne. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählten die Kunst des Mittelalters und der Moderne, Kunsttheorie und Methodik.

Das Institut verwaltet eine Reihe von Nachlässen, von denen jener des Architekturforschers Heinrich von Geymüller der umfangreichste und bedeutendste ist. Ebenfalls wichtig sind die Materialien des kirchlichen Denkmalpflegers Johann Graus und des Künstlers Ferdinand Mallitsch sowie jene von Josef Wastler zu steirischen Künstlern.

Kontakt

Institutsleitung Univ.-Prof. Dr.phil. Sabine Flach

Kontakt

Universitätsplatz 3/II 8010 Graz
Eveline Scharf oder Mag. Ursula Winkler Telefon:+43 (0)316 380 - 2395 oder 2401
Fax:+43 (0)316 380 - 9750

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